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Ende 2002 bekamen wir
den Auftrag ein Becken mit den Maßen 350x75x90 in ein Zimmer von
Wand zu Wand zu bauen und zu verkleiden (ohne eine Mauer für das
Becken aufzubrechen).
Aufgabe war es keine sichtbare Technik zu montieren. Diese wurde in
einem angrenzenden Zimmer mittels Mauerdurchbruch untergebracht.
Das Becken selber (Glasgewicht ca. 560kg) wurde durch ein Fenster in
den Raum gehoben. Dort dann auf den gemauerten Unterbau gestellt und
fertig bis ins Nebenzimmer verrohrt. Das Becken wird mit einem
Rieselfilter (ca. 180cm Höhe), einem Eiweißabschäumer (für 5000
Liter), einem Filterbecken für die einzelnen
Pumpen, einem UV-Filter, und einem vollautomatischen
Wasserwechselsystem (Wasserzulauf und Abfluss wurde zum Filterbecken
geführt) und zwei Osmoseanlagen ausgerüstet.
Über dem Hauptbecken wurde ein Luftabzug montiert, der über das
Technikzimmer (wo auch ein Abzug installiert wurde) nach Außen
führt.
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Hier sieht man etwa ein Drittel der
verarbeiteten lebenden Steine.
Diese wurden vor der Verarbeitung ausgebreitet um einen Überblick
der einzelnen formen zu bekommen. Am untern Rand ist der
Korallensand zu erkennen (100kg). |
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Links ist gut das Fenster zu
erkennen, durch das das Becken in das Zimmer gebracht wurde. Die
Höhe von 90cm macht die Sache mit dem Einrichten nicht unbedingt
"bedienungsfreundlicher". Die einzelnen Säulen wurden mittels Rohren
gesichert. Ziel war das Herstellen einzelner Riffpfeiler. |
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Der Aufbau des Untergestells. Drei
gemauerte Pfeiler, darauf ein Stahlrahmen, darauf eine
schichtverleimte Holzplatte, darauf eine Styrodurplatte und das
Becken.
Die Verrohrung erfolgte durch die Bodenplatte und dann noch einmal
durch den mittleren Unterbaupfeiler in das angrenzende Zimmer zur
Technik. |
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Die beiden linken Pfeiler wurden
wunschgemäß ähnlich dem "Petronas-tower" in Kuala Lumpur
nebeneinander gestellt und mittels einer Platte in der oberen Hälfte
verbunden. Beide Pfeiler sind von den Fischen zu umschwimmen. Die
Absaugung erfolgt durch einen der beiden Pfeiler.
Ebenfalls wurde noch ein einzelner halbhoher Pfeiler in der Mitte
des Beckens erstellt. |
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Das Becken steht bereits seit
einigen Wochen. Jetzt ist die Verkleidung an der Reihe. Ziel war es,
die Verkleidung in Buche in den Raum zu integrieren und komplett
rundherum zu verschließen. |
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Um an der Vorderfront keine
Verschraubung zu sehen, wurden alle Teile von hinten verschraubt,
verleimt und zusammengefügt. Die Türen erhalten wie gewünscht etwas
mehr Spielraum am Boden. Alle offenen Fugen werden zusätzlich mit
Silicon verschlossen. |
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Für die Arbeiten über dem Becken
wurde dieses abgedeckt. Da war es auch gut, dass die Beleuchtung auf
Schienen montiert wurde um diese einfach verändern. Die Wände des
älteren Hauses waren nicht leider nicht gerade und so musste jede
Platte individuell angepasst werden.
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Hier ein paar Detailaufnahmen der
Türen unter dem Becken bzw. der Klapptüren über dem Becken mit den
verwendeten Griffen. Diese mattverchromten gegossenen Griffe fühlen
sich wie Samt an und sind der "Punkt auf dem i".
Am unteren Rand kann man auch schon anwachsende Korallen erkennen.
Der Kunde hatte sich strikt an unsere Vorgaben für die Einlaufphase
gehalten und keinerlei Probleme mit Algen. Im Gegenteil, die
Korallen wachsen gut und die Kalkrotalgen haben schon einen großen
Teil der Steine überzogen. Natürlich macht sich hier auch das zum
Teil mit "Altwasser" und lebenden Steinen eingerichtete Becken beim
"Einfahren" bezahlt. |

Die Gesamtansicht des fertigen Beckens!
Der weiterer zufriedener Kunde und die Fische können einziehen.
Wir wünschen viel Freude mit dem tollen Becken. |