| Informationen für Jedermann (Frau:-):
Für die Gesunderhaltung
Ihrer Tiere und zur Pflege Ihres Aquariums haben wir vom
Korallenriff Center die RIFF - Serie entwickelt.
Sie umfasst unter anderem wichtige
Spurenelementlösungen
Strontiumchlorid:
Eines der bedeutendsten Spurenelemente in der Haltung von
festsitzenden Wirbellosen und Kalkrotalgen ist das
Element Strontium. Es ist ein wichtiger Bestandteil des
Skelettes von Stein- und Weichkorallen, bei dessen Mangel
es zu Wuchsproblemen kommt. Langsames Wachstum und ein brüchiges
Skelett bei Steinkorallen sind Anzeichen für
Strontiummangel. Kalkrotalgen, deren zufriedenstellendes
Wachstum ein Hinweis auf gute Lebensbedingungen im
Aquarium darstellt, weisen bei zuwenig Strontium kaum weiße
Zuwachsstreifen auf und kümmern. Strontium ist zwar in
Meersalzmischungen enthalten, wird aber aufgrund der
hohen Aufnahme durch Korallen und Kalkrotalgen schnell
verbraucht.
Die Zufuhr unseres Produktes Strontiumchlorid verbessert
das Wachstum der Korallen und Kalkrotalgen. Vor allem
kleinpolypige Steinkorallen (z.B. Acropora, Pocillopora,
usw.) und Kalkrotalgen gedeihen sehr gut bei regelmäßiger
Verwendung dieser Lösung.
Kaliumiodid:
Nicht weniger wichtig als Strontium ist das Element Jod.
Es ist Hauptbestandteil des Skelettes von Gorgonien, die
nur bei ausreichendem Vorhandensein dieses
Spurenelementes zufriedenstellend gedeihen. Die Gabe von
Kaliumiodid beugt Häutungsproblemen von Krebstieren
wirksam vor, wodurch die Lebensdauer vieler schöner
Garnelen, wie Kardinals- und Weißstreifen-Putzergarnelen,
beträchtlich verlängert wird. Eine herausragende Rolle
kommt Jod in der Haltung von Steinkorallen zu, da es
ihnen die Anpassung an geänderte Lichtverhältnisse, wie
sie zum Beispiel beim jährlichen Lampenwechsel
eintreten, erleichtert. Gerade Tiere, die knapp unter der
Beleuchtung angesiedelt sind, können bei der plötzlichen
Änderung der Lichtintensität Schaden erleiden. Weiter´s
deckt unser Produkt Kaliumiodid bei regelmäßiger Verwendung
den Jodbedarf der meisten Aquarienbewohner.
Eisenkomplex:
Eisen ist ein Element, das in Meersalzmischungen
ebenfalls vorhanden ist, im Riffaquarium jedoch rasch
aufgebraucht wird. Als wichtiger Faktor im pflanzlichen
Stoffwechsel ( es wirkt zum Beispiel als Katalysator bei
der Nitrataufnahme! ) beeinflusst eine dosierte Zufuhr
von Eisenkomplexen das Wachstum von Kalkrotalgen, und der
pflanzlichen Symbiosepartner der meisten Korallen, der
Zooxanthellen, positiv. Bei niedrigen Nitrat- und
Phosphatwerten, sowie einer Verwendung laut
Verpackungsangaben, führt das Produkt Eisenkomplex zu
keinem verstärkten Wachstum lästiger Algen. Es wirkt im
Gegenteil durch seine Förderung des Stoffwechsels der
Symbiosealgen und der Kalkrotalgen einem unangenehmen
Fadenalgenwuchs entgegen.
Lugols Lösung:
Hierbei handelt es sich um eine jodhältige Verbindung,
die einen höheren Jodanteil besitzt als Kaliumiodid.
Wenn Sie zum Beispiel Probleme bei der Haltung von Xenia-Weichkorallen
haben, besonders wenn die Bestände immer wieder und plötzlich
zusammenbrechen, verwenden Sie diese Lösung. Durch die
desinfizierende Wirkung dieser Flüssigkeit wird die
Haltung dieser Tiere erleichtert. Unsere Lugolsche Lösung
eignet sich auch zur Desinfektion geschädigter und
kranker Korallen, die darin richtiggehend gebadet werden.
Durch anhaltende Streßbedingungen, zum Beispiel durch
schlechte Strömungs- oder Lichtverhältnisse, kommt es
zum raschen Gewebszerfall bei kleinpolypigen
Steinkorallen. Hier hat sich unsere Lugols Lösung als
hervorragendes Mittel erwiesen, um diese Erkrankung zu
stoppen. Die Verwendung von Lugols Lösung ersetzt die
Zugabe von Kaliumiodid.
Magnesium:
Magnesium kommt im natürlichen Meerwasser in
großen Mengen vor und weist einen Anteil von 30 % in der
Trockensubstanz des Seesalzes auf. Magnesium wird im
Riffaquarium vor allem in die Magnesiumcalcite der
Korallen und Kalkrotalgen eingebaut. Die Steinsubstanz
des Riffes besteht aus Calciumkarbonat, Strontiumkarbonat
und Magnesiumkarbonat, d. h. Korallen und Kalkrotalgen
benötigen permanent Calcium, Strontium und Magnesium in
ausreichender Menge. Durch die Zugabe unserer drei
Produkte "Strontiumchlorid", "Magnesium"
und "Calciumhydrogencarbonat-Plus" beugen Sie
gezielt einem Mangel vor und sorgen für ein prächtiges
Wachstum von Korallen und Kalkrotalgen.
Wasserzusätze und Medikamente
Calciumhydrogencarbonat-Plus:
Der wohl bedeutendste Wasserzusatz im Riffaquarium, wenn
man diverse Spurenelementlösungen ausklammert, ist
Calcium. Als das wichtigste skelettbildende Element aller
Weich- und Steinkorallen, sowie Kalkrotalgen, und als
Hauptbestandteil der Schalen von Muscheln und Schnecken,
wird es dem Aquarienwasser in stärkstem Maße entzogen.
Die Folgen sind ein baldiger Wachstumsstop aller
kalkzehrenden Organismen. Eine Möglichkeit dem Wasser
wiederum Kalk zuzusetzen, ist die Zufuhr von
Calciumhydrogencarbonat. Eine weitere, oftmals viel zu
wenig beachtete Wirkung von Calciumhydrogencarbonat-Plus,
ist das Anheben der Karbonathärte. Dadurch wird der pH-Wert,
und folglich das komplette Aquarienmilieu, stabilisiert.
Die Folgen sind bestwachsende und stressfreie
Aquarienbewohner. Bei starkem Kalkalgenwuchs oder bei
dichtem Besatz mit Steinkorallen sollte aber die
Anschaffung eines Kalkreaktors in Erwägung gezogen
werden.
Medendi:
Krankheiten sind in einem gut eingefahrenen Riffbecken glücklicherweise
selten. Trotzdem kommt es, zum Beispiel durch Neuzugänge,
manchmal zu deren Ausbruch. Der häufigste Erreger ist
dabei sicherlich Cryptocarion irritans. Er ist meistens
ziemlich einfach zu bekämpfen, allerdings sind die herkömmlichen
Medikamente nicht für die Anwendung im Riffbecken
geeignet. Außerdem werden kupferhältige Medikamente von
den meisten Fischarten schlecht vertragen. Medendi ist für
alle Wirbellosen und Fische gut verträglich und kann
daher im Riffbecken verwendet werden. Bei rechtzeitiger
Anwendung hilft es zuverlässig und hilft auch bei der
Regeneration der empfindlichen Schleimhaut. Deshalb ist
es wichtig, dass Sie Ihre Tiere jeden Tag beobachten und
dadurch mögliche Krankheitsanzeichen, wie z. B. Scheuern
an festen Gegenständen, rechtzeitig entdecken. Da es
sich bei diesem Erreger vor allem um einen Stressparasiten
handelt, erscheint auch eine vorbeugende Behandlung bei
Neuzugängen sinnvoll. Da aber auch hier gilt, vorbeugen
ist besser als heilen, sollte man die Anschaffung
einer UV Entkeimungslampe in Erwägung ziehen.
Intestina:
Bei Aufwuchsfressern wie Doktorfischen,
Schleimfischen, etc., kann es durch die Ernährungsweise
zur Aufnahme von Darmparasiten kommen. Kennzeichen dieser
Erkrankungen sind eingefallene Baupartie, Abmagern,
manchmal Fressunlust. Wird nicht rechtzeitig eine
Behandlung eingeleitet, stellt der Fisch gänzlich das
Fressen ein und verhungert. Es empfiehlt sich daher eine
regelmäßige vorbeugende Entwurmung. Unser
Entwurmungsmittel wird mit dem Futter verabreicht und
gelangt daher direkt in den Verdauungstrakt.
Vitamine und Futtermittel
Remedium:
Einige der benötigten Vitamine können von den Tieren
selbst gebildet werden. Bei vielen anderen Vitaminen sind
sie jedoch auf eine Zufuhr durch die Nahrung angewiesen.
Bei der, trotz aller Bemühungen, immer noch recht
einseitigen Fütterung im Aquarium tritt fallweise
Vitaminmangel auf. Mit Remedium steht Ihnen ein Produkt
zur Verfügung, mit dem Sie diesen Mangelerscheinungen
vorbeugen können. Es intensiviert die Farbenpracht der
Tiere und fördert deren Wachstum. Zusätzlich stärken
Vitamine die Abwehrkräfte des Körpers. So werden Fische
die Vitamine erhalten seltener von Krankheiten, wie zum
Beispiel der Weißpünktchenkrankheit, Cryptocarion,
befallen.
Medico-Nori:
Viele der im Meerwasseraquarium gepflegten Fische ernähren
sich im natürlichen Lebensraum von verschiedenen
Algenarten. Durch ihren hohen Jodgehalt wirken sie vor
allem antibakteriell, aber auch gegen verschiedene Pilz-
und Virusinfektionen. Riff Medico-Nori ist eine dieser
marinen Algenarten, bei der durch einen schonenden
Trocknungsvorgang alle wichtigen Inhaltsstoffe erhalten
bleiben. Häufig wird in der Fachliteratur vom Problem
des Abmagerns bei Doktorfischen, vor allem bei Naso
lituratus berichtet, wenn keine geeigneten Algen zur Verfügung
stehen. Hier ist Medico-Nori die ideale Futterergänzung.
Für die problemlose Anbringung im Aquarium gibt es den
Medico-Nori Clip.
Artemiaeier:
Frischgeschlüpfte Artemien oder Salzkrebschen sind ein
ausgezeichnetes Futter für kleine Korallenfische und
planktonfressende Korallen. Bei uns erhalten Sie
Artemiaeier in der unübertroffenen GOLDEN GATE Qualität,
welche eine hohe Schlupfrate garantiert. Angesetzt werden
die Eier entweder im Brutgerät von Encia, oder im AB-Planktonreaktor,
wo die Krebschen auch großgezogen werden können.
Artemia; geschält
Geschälte und getrocknete Artemiaeier, die leicht
verdauliches Futter für kleine Fische darstellen, werden
nach kurzer Gewöhnungszeit bereitwillig gefressen.
Selbst planktonfressende Wirbellose lassen sich so ohne
großen Aufwand ernähren, wobei in der Regel eine ein-
bis zweimalige Fütterung in der Woche ausreicht, da es
sich hier um ein äußerst nahrhaftes Futter handelt.
Mittel zur Bekämpfung von Schädlingen
im Riffbecken
Redex:
Einige dieser Schädlinge gehören zu den sogenannten
Schmieralgen. Als eigentlich in die Verwandtschaft der
Bakterien gehörig, besitzen diese Schmieralgen (
Cyanophyta ) eine enorme Vermehrungsrate und können
Boden, Dekoration und festsitzende Wirbellose in wenigen
Tagen lückenlos überwachsen. Unter diesem todbringenden
Teppich bilden sich giftige Gase, wie Ammoniak und
Schwefelwasserstoff. Durch Licht- und Strömungsentzug
kommt es häufig zu einem Absterben der bedeckten
Wirbellosen. Schmieralgenteppiche führen durch ihre hohe
Photosyntheseleistung zu instabilen Aquarienverhältnissen
und produzieren zu allem Überfluß auch noch Giftstoffe.
Redex vernichtet Blaualgenteppiche zuverlässig. Bei der
Verwendung ist zu beachten, dass ein Großteil der Algen
zuvor entfernt wird, da eine große Menge absterbender
Algen das Wasser vergiftet und alle Bewohner des
Aquariums gefährdet. Eine verstärkte Abschäumwirkung während
des Einsatzes von Redex
ist völlig normal.
Vermis:
Die Plattwurmart Convolutriluba retrogemma, besser
bekannt als Planarie, ist wohl der Alptraum vieler
Aquarianer. Dicht an dicht sitzend schädigen sie
daruntersitzende Wirbellose durch Licht- und Strömungsentzug
und befallen dann geschädigtes Gewebe um Zooxanthellen
zu fressen. Auch sind sie in der Lage Giftstoffe
abzusondern. Bei der Anwendung von Vermis ist es wichtig,
den größten Teil der Parasiten vorher zu entfernen, um
eine Vergiftung der Beckenbewohner durch absterbende
Planarien zu vermeiden.
Anti-Aiptasia:
Glasrosen und Zwerganemonen zählen zu den unangenehmsten
Beckenbewohnern. Bei Massenvermehrung schädigen sie
andere Wirbellose durch ihr starkes Nesselgift und
verwandeln die blühende Vielfalt eines Riffaquariums in
eine eintönige Monokultur. Mit dem Präparat Anti-Aiptasia
gelingt es diese beiden Schädlinge zu bekämpfen. Da mit
dem Präparat nur wenige Tiere pro Tag bekämpft werden können,
empfiehlt es sich, die Behandlung rechtzeitig zu beginnen.
Als natürlichen Freßfeind von Aiptasien kann man auch
den gebänderten Pinzettfisch Chelmon rostratus einsetzen.
Korallen lässt dieser Fisch unbehelligt, Röhrenwürmer frisst er jedoch.
Reinigungs- und Pflegemittel
PVC-Reiniger:
Da wir ein PVC-Komplettprogramm von 10 bis 40 mm führen,
bieten wir mit einem PVC-Reiniger im Kleinstgebinde auch
die Möglichkeit, Klebestellen selbst vorzubereiten um
eine optimale Verbindung beider Klebestücke zu erreichen.
Unser PVC-Reiniger kann selbstverständlich auch zur Säuberung
verschmutzter PVC-Teile außerhalb des Aquariums
verwendet werden.
Silikonreiniger:
Für Aquarianer, die Ihre Aquarien gerne selbst mit
Glasstegen oder Pumpenhalterungen versehen wollen, bieten
wir mit einem effektiven Silikonreiniger die Möglichkeit,
die Klebestellen vorzubereiten. Die Haltbarkeit von
Silikonverklebungen ist bis zu 80 % von der Reinheit der
Klebeflächen abhängig. Mit dem Silikonreiniger lassen
sich auch frische Silikonrückstände entfernen.
Glasreiniger:
Zur laufenden Pflege Ihres Aquariums bieten wir
Glasreiniger zum Säubern der Außenscheiben an, da mit
herkömmlichen Glasreinigern auf keinen Fall
Reinigungsarbeiten am oder beim Aquarium durchgeführt
werden sollten. Unser Glasreiniger ist völlig frei von
chemischen Giftstoffen und natürlich biologisch abbaubar.
Kalkreiniger:
Der Kalkreiniger eignet sich zur Säuberung verkalkter
Pumpen. Gerade die halbjährliche Entkalkung der Pumpen
mit unserem Kalkreiniger sollte Ihnen am Herzen liegen,
denn sie kostet Sie nur ein wenig Zeit; eine durch
Verkalkung steckengebliebene Pumpe dagegen viel Geld.
Herkömmliche Kalklöser sind für Kunststoffpumpen oft
zu aggressiv und führen mit der Zeit zum spröde werden
der Pumpengehäuse, wodurch auch Kriechströme entstehen
können.
Silikonöl:
Auch der Pflege der Gummidichtungen, vor allem bei Pumpen
die außerhalb des Filterbeckens stehen ( z.B. manche
Kalkreaktorpumpen oder Druckpumpen ), sollten Sie Ihre
Aufmerksamkeit schenken. Salzkrusten auf einem teuren Möbelstück
oder Bodenbelag, die auf spröde Dichtungen zurückzuführen
sind, sind durch regelmäßige Pflege der Dichtungen mit
Silikonöl leicht zu vermeiden. Auch beim Zusammenbau von
Pumpen und Kalkreaktoren, sowie Außenfiltern, sollte die
Dichtung mit Silikonöl bestrichen werden, da diese dann
beim Zusammenbau besser gleiten.
Aqua destilata:
Destilliertes Wasser als zweckdienliches Kleingebinde zum
Spülen der Elektroden zwischen Kalibriervorgängen. Aqua
destilata eignet sich auch zum Verdünnen verschiedener Lösungen.
So lassen sich zum Beispiel Spurenelement-Lösungen, wenn
sie für kleinere Aquarien verwendet werden, oder wenn
sie statt wöchentlich täglich zugegeben werden sollen,
damit verdünnen und folglich besser dosieren.
Glycerin:
Glycerin ist ein ideales Füllmittel für Blasenzähler
bei Kalkreaktoren. Es verschmutzt nicht, verdunstet nicht
und ist biologisch völlig abbaubar. |